„Wein und Natur” Retzstadt

Dorf der Wege

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Retzstadt bietet durch seine geschützte Lage für Natur und Weinkultur besondere klimatische Nischen. Dies zeigt sich in der Fülle der Kräuter und seltenen Blumen – darunter 26 Orchideenarten – sowie im Duft und Aroma der Weine vom „Retzstadter Langenberg”. Genau hier ist man auf der Rundtour „Wein und Natur” unterwegs und entdeckt dabei neben vielen weiteren Infos zum Weinbau zum Beispiel die „Rebsortengalerie”.

  • Länge:

    6 km

  • Gehzeit ca.:

    1 Stunde

  • Aufstieg:

    Abstieg:

  • OVL

    GPX

Wegverlauf: Diese Rundtour startet direkt in Retzstadt und führt zunächst ein Stück am Lauf der Retz entlang, wo man die Beine beim Kneippen erfrischt und alte Mühlen grüßen. Nach dem Überqueren der Retz erreichen die Wanderer schon bald den ersten Weinberg am Altenberg und entdecken dort unter anderem Lesesteinwälle und Trockenrasen.

Eine weitere Station ist ein ehemaliger Steinbruch, in dem heute seltene Tiere wie zum Beispiel die Schmetterlingsart des Fetthennenbläulings leben. Bald darauf lässt es sich auf dem Ruheplatz an der Weinbergshütte verschnaufen, von der man herrliche Aussichten auf das Retztal und Retzstadt genießt.

Vorbei an interessanten Bodenformationen erreichen die Wanderer den ältesten Müller-Thurgau-Weinberg der Welt: Seine Anpflanzung ist für das Jahr 1925 datiert. Steil geht es nun den Zick-Zack-Weg am Unteren Langberg hinauf: Die Anstrengung gibt einen Eindruck von den Mühen des Weinbaus. Bald wartet aber schon der nächste Ruheplatz, bevor es durch die Weinberge zu einer weiteren Station geht: Sie informiert über die Trockenmauer als Lebensraum.

Im Anschluss steigen die Wanderer zum Ruheplatz auf dem Oberen Langberg hinauf. Hier erwartet sie nicht nur ein weiter Ausblick, sondern auch die „Rebsortengalerie”, die die 14 in Retzstadt angebauten Weinsorten präsentiert. Informationen über die Bedeutung von Boden und Lage sowie zur Verbindung von Wein und Religion begleiten den Weg, bevor dieser wieder in den Ort und damit zum Ausgangspunkt zurückkehrt.

Sehenswertes: Lesesteinwälle, ehemaliger Steinbruch, ältester Müller-Thurgau-Weinberg der Welt


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