Steinhauerweg

Von Sandstein, Bildstöcken und landschaftlichen Kleinoden rund um Egenhausen

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Beginnend am Fränkischen Bildstockzentrum in Egenhausen führt der Steinhauerweg in die Vergangenheit des Sandsteinabbaus in der Region. Neben zahlreichen Bildstöcken entdeckt man unterwegs auch die ehemaligen Abbaustätten. Diese hat sich die Natur inzwischen zurückerobert und in vielfältige Kleinode verwandelt.

  • Länge:

    7 km

  • Gehzeit ca.:

    2 Stunden

  • Aufstieg:

      bitte warten ...

    Abstieg:

  • GPX

Wegverlauf: Die Wanderung beginnt in der Ortsmitte von Egenhausen am Fränkischen Bildstockzentrum, dessen Besuch einen idealen Start für die Tour auf dem Steinhauerweg darstellt: Die Auseinandersetzung mit dem Thema Bildstöcke ermöglicht eine genauere Betrachtung der „Marterli” (fränkischer Ausdruck für die Bildstöcke), die so zahlreich am Steinhauerweg zu finden sind.

Von der Ortsmitte wandert man zunächst auf der Hauptstraße nach Westen, nach etwa 500 Metern stößt man hinter dem Sportplatz auf den Steinhauerweg. Gegenüber eines alten Sühnekreuzes lotst der Weg die Wanderer nach links ins Brunnholz. Weiter geht es hinüber zu einem Waldstück und dort immer am Waldrand entlang. Ein weiterer Bildstock steht an der Straße nach Schleerieth. Dort, wo der Steinhauerweg wenig später nach Norden die Straße überquert, lohnt sich noch ein Abstecher in Richtung Süden nach Schleerieth, zum Beispiel für den Besuch der historischen Kirchgaden rund um die Ortskirche sowie für den Obstpfad mit acht Erlebnisstationen rund um das Dorf.

Wieder auf dem Steinhauerweg verläuft der Weg nun im Zick-Zack durch die Felder zurück in den sogenannten Teufelsgraben. Der Bildstock im Talgrund soll ebenso wie die kleine Kapelle am Steinberg den Teufel vertreiben. Der Steinberg selbst war früher ein Steinbruch, dessen Mulden und Senken, Terrassen und Hügelkuppen sich die Natur zurück erobert hat. Am höchsten Punkt der Steinbruchkante befindet sich eine kleine Mariengrotte. Ein weiterer Bildstock ist an der Straße zur Egenhäuser Mühle zu finden. Anschließend verläuft der Weg bergab ins Tal und hinter der Brücke nach links am Heckenriegel entlang. Am Waldrand verschwindet fast unscheinbar ein schmaler Pfad zwischen den Bäumen, dem man folgt. Jetzt bildet der Weg einen kleinen Grat, rechts breitet sich der alte Steinbruch aus. Im Talgrund liegen Egenhausen und Brebersdorf. Ein hübscher Ort für eine Rast ist das Bauholzbrünnlein, bevor man über die Felder zurück zur Hauptstraße bzw. zum Ausgangspunkt läuft.

Sehenswertes: Bildstockzentrum Egenhausen, Kirchgaden und Obstpfad in Schleerieth, Kapelle am Steinberg, Mariengrotte, Bauholzbrünnlein

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Kurz-Info

Gehzeit ca.: 2 Stunden

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Mehr Infos

Markt Werneck
Balthasar-Neumann-Platz 8
97440 Werneck
Tel.: 09722 2214
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