Am Sonntag, 27. September 2026, um 17:00 Uhr tritt David Lugert mit seinem aktuellen Soloprogramm „Töne, Thesen, Temperamente“ in der Stadtpfarrkirche St. Augustinus in Dettelbach auf.
Nach rund 25 Jahren auf Deutschlands Bühnen – unter anderem als prägende Stimme der erfolgreichen A-cappella-Band Viva Voce – wagte Lugert 2022 den Schritt auf die Solo-Bühne. Was einst als kleiner musikalischer Beitrag für die Parodis bei der Fastnacht in Franken begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer echten Erfolgsgeschichte: Mit Viva Voce begeisterte er ein Millionenpublikum im BR-Fernsehen und wurde zu einem festen Bestandteil der Kultsendung aus Veitshöchheim. Mit „Töne, Thesen, Temperamente“ präsentiert der studierte Opernsänger nun sein zweites Solo-Programm - eine facettenreiche Mischung aus popularer Musik, Liedermacherei, Klassik und persönlichen Geschichten. Gemeinsam mit Franz Dietlein (Gitarre, Harps) und Michael Leipold (Klavier, E-Bass) verbindet er diese zu einem abwechslungsreichen Konzertabend. Im Interview gibt er spannende Einblicke in sein Programm:
1. Herr Lugert, Ihr neues Programm „Töne, Thesen, Temperamente“ spannt den musikalischen Bogen von New York bis Weidenbach. Welche persönlichen Erlebnisse haben diese außergewöhnliche geografische Mischung inspiriert?
Lugert: Der geografische Bogen von New York bis Weidenbach spiegelt als Sinnbild die relativ große Bandbreite und die unterschiedlichen Musikstile meines Programms wider. Von popularer Musik, über selbstgeschriebene Songs bis hin zu klassischen Arien aus der Zeit meines Gesangsstudiums. Noch dazu singe ich ein „New York - Medley“ aus Udo Jürgens und Frank Sinatras Versionen.
2. Seit dem Jahr 2020 sind Sie mit Viva Voce fester Bestandteil der BR-Kultsendung „Fastnacht in Franken“. Was bedeutet es Ihnen bei Deutschlands erfolgreichsten Sendung eines 3. Programmes dabei zu sein?
Lugert: Gut recherchiert (lacht…) Anfangs war das mit uns ja nur ein Versuch, weil ein Musikbeitrag für die Parodis (ehemals Gebrüder Narr) gebraucht wurde. Das Vertrauen seitens Fastnachtsverband und BR-Redaktion war zwar da, aber ob wir schließlich in die Sendung passen, wusste keiner so recht. Dass da so eine Erfolgsgeschichte draus wird, konnte niemand vorhersehen und auch wenn es eine große Herausforderung ist sich jedes Jahr etwas Neues auszudenken: Es macht richtig Spaß und wir empfinden es als Ehre und Verantwortung in Veitshöchheim gut zu performen. Neben dem Renommee sind es vor allem die Begegnungen hinter der Bühne und die Freundschaften die die Fastnacht in Franken für uns und mich persönlich ausmachen: einfach eine richtig coole, bunte Truppe!
3. Sie genießen große Konzertmomente – vom großen Open Air bei den Liedern auf Banz in Bad Staffelstein, bis zu intimen Auftritten in historischen Räumen. Welche Atmosphäre passt für Sie persönlich am besten zu Ihren eigenen Songs?
Lugert: Eindeutig Kirchen: Schließlich bin ich als Mitglied des Windsbacher Knabenchores mit Konzerten in Kirchen aufgewachsen. Die Kirche als Klangraum wahrzunehmen: mal rein akustisch, mal verstärkt, mal singend durch den Mittelgang oder auch ganz oben von der Empore „You raise me up“ singen: ich versuche nahezu jeden Winkel zu nutzen. Das ist nicht nur effektvoll, sondern macht darüber hinaus große Freude!
4. Sie sind nicht nur Frontmann von Viva Voce, sondern auch studierter Opernsänger. Wie gelingt Ihnen der Spagat zwischen popularer Musik, Liedermacherei und Klassik in Ihrem neuen Soloprogramm?
Aus der Vielfalt an Möglichkeiten ergibt sich eben dieser beschriebene große Bogen und das finde ich reizvoll wie spannend. Ein Kulturkritiker beschrieb mein Programm im Januar 2026: „Lugerts Vielfalt der Musikstile ist faszinierend, fesselnd und bunt, ohne beliebig zu sein“. Schöner und treffender kann man es wohl kaum zusammenfassen.
Im Programm finden sich Werke wie die „Barcarolle“ aus Hoffmanns Erzählungen ebenso wie Billy Joels „Piano Man“ oder sein eigenes Lied „Wurzeln und Flügel“. Natürlich darf auch „Hallo, du schönes Franken“ nicht fehlen, mit dem Viva Voce 2020 die BR-Sendung Fastnacht in Franken begeisterte. Dabei bindet er auch sein Publikum gerne mit ein: „Beim gemeinschaftlichen Singen darf ich in glückliche und beseelte Gesichter schauen“, freut sich Lugert. Zwischen den Liedern erzählt er persönliche Geschichten aus seiner Bühnenlaufbahn und erinnert sich an Begegnungen mit Künstlern wie Reinhard Mey, Rolf Zuckowski oder Helene Fischer.
„Töne, Thesen, Temperamente“ verspricht einen musikalisch vielseitigen, persönlichen und unterhaltsamen Konzertabend voller Emotionen und besonderer Klangmomente in der Dettelbacher Stadtpfarrkiche St. Augustinus. Unterstützt wird der Konzertabend durch einen Gastauftritt von der A-cappella-Gruppe Meefrüchdli aus Schwarzach am Main.
Tickets gibt es online unter www.dettelbach-entdecken.de oder im Kultur- und Kommunikationszentrum Dettelbach.
Information:
KUK Dettelbach
Rathausplatz 6
97337 Dettelbach
Telefon: 09324/304-140
Mail: tourismus@dettelbach.de
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