Im Gespräch begegnen sich die Perspektiven von Kunst, Theologie und Kunstvermittlung. Gemeinsam sprechen Jürgen Wolf (Theologe und Künstler, Köln) und Dr. Claudia Lindenlaub-Sauer (Kunsthalle Schweinfurt) über Ikonen, moderne Kunst und die Frage, was Bilder für uns bewahren und bedeuten können.
Warum wenden wir uns in Zeiten von Verlust, Erinnerung und Neubeginn Bildern zu? Welche Kraft können Bilder entfalten – und was können sie für uns bewahren, wenn Worte fehlen?
Darüber sprechen Jürgen Wolf, Künstler und Theologe aus Köln, und Dr. Claudia Lindenlaub-Sauer, Kunsthistorikerin und Mitarbeiterin für Kunstvermittlung an der Kunsthalle Schweinfurt.
Im gemeinsamen Gespräch geht es um die besondere Beziehung zwischen Bild, Gedächtnis und persönlicher Erfahrung. Ikonen, die seit Jahrhunderten mit Vorstellungen von Schutz, Hoffnung und Trost verbunden sind, treffen dabei auf Werke der modernen und zeitgenössischen Kunst. Gemeinsam wird danach gefragt, wie Bilder Erfahrungen von Verlust, Zweifel, Erinnerung und Neubeginn sichtbar machen können und welche Bedeutung sie heute für uns gewinnen.
Dabei geht es nicht um religiöse Zugehörigkeit und auch nicht um kunsthistorisches Vorwissen. Im Mittelpunkt steht die persönliche Begegnung mit Bildern: Was erinnern wir durch sie? Was können sie uns sagen? Und können Bilder tatsächlich Trost spenden?
Ein Gespräch über die Kraft von Bildern, über Erinnern und Vergessen, Abschied und Neubeginn und über die Frage, warum wir Bilder gerade dann brauchen, wenn Worte nicht ausreichen.