Dom St. Kilian und Schönbornkapelle

Würzburg Dom Foto Andreas Hub

Ein Hauptwerk der deutschen Baukunst zur Zeit der salischen Kaiser und viertgrößte romanische Kirche Deutschlands mit angebauter Schönbornkapelle, eine bedeutende Schöpfung Balthasar Neumanns.

Am 1. Advent 2012 öffnete der Kiliansdom nach über einem Jahr wieder seine Pforten. Die umfangreiche Innensanierung ist abgeschlossen und lässt den Dom in einem ganz neuen Licht erstrahlen. Wenn Sie mehr über die Neukonzeption des Domes erfahren wollen, finden Sie hier alle Informationen zum Angebot des Domführungsdienstes:

www.dom-wuerzburg.de/rundgang/fuehrungen

Der Bau begann um 1040, die Osttürme wurden 1237 vollendet; der Innenraum wurde 1701/04 durch Pietro Magno in reichstem Hochbarock stuckiert.

1945 brannte der Dom völlig aus. Die Einweihung nach dem Wiederaufbau fand 1967 statt. Das Äußere des Domes wurde in alter Form wieder aufgebaut, im Querhaus und Chor sind barocke Stuckdekorationen erhalten. Der Altar, das Sakramentshaus und das Chorgestühl 1966/68 wurden von A. Schilling ausgestattet.1987/88 begann die Neugestaltung des Chores nach dem Entwurf von H. Elsässer. Unter der stattlichen Reihe der Bischofsgrabmäler finden sich unter anderem: Rudolf von Scherenberg († 1495) und Lorenz von Bibra († 1519) von Tilman Riemenschneider. Die Orgel wurde 1968 von Klais gebaut und besitzt 20 Register.

Am Querhaus angebaut befindet sich die Schönbornkapelle. Sie ist eine bedeutende Schöpfung Balthasar Neumanns. Die Schönbornkapelle diente als Grablege für die Fürstbischöfe aus dem Hause Schönborn. Die Fresken stammen vom Hofmaler Rudolf Byß. Südlich befinden sich ein gotischer Kreuzgang und eine Sepultur mit modernen Glasfenstern von G. Meistermann.

Öffnungszeiten

Montag bis Samstag: 08:00 bis 19:00 Uhr
Sonntag, feiertags: 13:00 bis 19:00 Uhr

Innenbesichtigung Dom an Weihnacht nur möglich
24.12. 10-14 Uhr
25./26.12. ab 13 Uhr
31.12. 10-14 Uhr
01.01. ab 13 Uhr

Preise

Eintritt frei; Schönbornkapelle nur im Rahmen einer Domführung zu besichtigen