Benediktinerabteikirche Münsterschwarzach

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Um das Jahr 788 wurde das Kloster als Benediktinerinnenkloster gegründet. Als die letzte Äbtissin im Jahre 877 starb, wurde das Kloster von den Nonnen aufgegeben und von den Benediktinern Megingaudshausen übernommen. In den folgenden Jahrhunderten erlitt das Kloster schwere äußere und innere Schäden, wirtschaftlichen und religiösen Ruin, Brände und Raubüberfälle. Zuletzt fast gänzliche Zerstörung im Bauernkrieg 1525. Unter Abt Johannes Burkhard dem tatkräftigen Mitarbeiter des Bischof Julius Echter, entstand die Abtei wieder zu neuem Glanz.

Diesem Glanz war jedoch nur kurzer Lebensdauer beschieden. Am 7. Mai. 1803 fiel das Kloster der Säukularisation zum Opfer. In Frankreich wurde die Hoffnung der Wiederentstehung des Klosters nie aufgeben. Diese erfüllte sich im Jahre 1913. Der erste Abt dieser Gründung war Plazidus Vogel. Die Krönung seines Lebenswerkes ist die Abteikirche, die am 11. September. 1938 eingeweiht wurde. Ihr Innenraum zeichnet sich durch die Einfachheit und Klarheit der Formen aus.


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