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Caspar David Friedrich und die Vorboten der Romantik

Datum:

20.06.23, 27.06.23

Zeit: 10:00 bis 20:00 Uhr

In der Schau wird dargestellt, welche zentrale Rolle Empfindung und Gefühl bei der Landschaftsbetrachtung für Caspar David Friedrich spielten. Hierzu wird den künstlerischen Vorläufern und deren Betonung der tageszeitlich bedingten Naturstimmung seit dem 17. Jahrhundert anhand von Motivgruppen nachgegangen. Heute unter Klima- und Artenschutzdiskussionen kaum noch vorstellbar hatte die vom Menschen unbearbeitete wilde Natur als hässlich, dann in vielen Partien als grauenvoll gegolten. Erst die Romantik vertrat ein vollkommen gewandeltes Naturverständnis. Die Naturstimmung sollte mit Hilfe der Malerei beim Betrachter zudem eine Gemütsveränderung bewirken.

Hauptmeister der Stimmungslandschaften wie etwa Claude Lorrain, Jan Asselijn, Jan Both, Aert van der Neer, Jan van Goyen und Jacob von Ruysdael kommen dazu ebenfalls nach Schweinfurt. In einem zweiten Teil wird der Einfluss der Malerei des 18. Jahrhunderts, insbesondere jener der Schweizer und Dresdner Malerei, aufgezeigt. Werke von Josef Anton Koch, Gustav Carus und Johann Christian Dahl gehören ebenso wie Adrian Zingg mit dazu.

Die Schau zeigt insgesamt 100 Werke, davon 77 Gemälde. Von Caspar David Friedrich sind 28 Gemälde und 13 Zeichnungen zu sehen, darunter so berühmte Meisterwerke wie der Wanderer über dem Nebelmeer (Kunsthalle Hamburg), Mann und Frau, den Mond betrachtend (Nationalgalerie Berlin), Kreidefelsen auf Rügen (Kunstmuseum Winterthur), Ruine Eldena im Riesengebirge (Pommersches Landesmuseum Greifswald) sowie die für den romantischen Vollendungsgedanken so wichtige Kathedrale (Museum Georg Schäfer).

Eintritt Sonderausstellung

Erwachsener: 10 Euro (ermäßigt 8 Euro)

Studenten: 3 Euro

Familienkarte: 20 Euro

Bildnachweis:
Caspar David Friedrich, Fischerboote auf der Ostsee (Abend am Meer), um 1825, 1826_Museum Georg Schäfer Schweinfurt