Peterskapelle

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Die Peterskapelle, 1180 erbaut, ältestes sakrales Bauwerk der Stadt, aus romanischer Zeit, in alten Urkunden als "Kapelle vor dem Tore" genannt, war ab ca. 1400 Friedhofskapelle im Petersfriedhof, der bis zur Errichtung des jetzigen Friedhofs gegenüber der Bahnlinie im Jahre 1853 die Toten der Stadt aufnahm. Vom alten Friedhof zeugen noch viele Grabsteine, die bei der Sanierung durch den Förderverein Peterskapelle Tauberbischofsheim e. V. ab 1999 im Außenbereich wie auch im Inneren der Kirche ihren Platz fanden. Ausgestattet ist die Kirche mit weiteren wertvollen Familienepitaphen. Als maßgeblicher Förderer zur Entstehung der Kirche wird der Bürgermeister und Spitalverwalter Peter Erstenberger angesehen, dessen Grabstein - zugleich der älteste erhaltene Grabstein des Peterskirchhof - unmittelbar neben der seitlichen Kirchenpforte steht. Der gewissermaßen zeitlose ungewölbte Saalbau besitzt einen eingezogenen Rechteckchor, der sich in einem breiten und gedrungenen Rundbogen ins Schiff öffnet. Schließlich stellt auch die erhaltene Altargruppe im Kircheninneren mit drei frühbarocken Altären des 17. Jahrhunderts und der Chorraum mit seinem Deckenstuck von 1624, welcher reiche Beischlagwerksformen der Renaissancezeit zeigt, eine große Besonderheit im ganzen Kreisgebiet dar. Heute wird die Kirche auch für kleinere Konzerte und Ausstellungen vermietet.


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